Geförderte Familienfreizeit im KönzgenHaus

Foto: Maik Meid

Lautes Gelächter, glückliche Kinder und entspannte Eltern – so sahen die vergangenen zwei Wochen im KönzgenHaus aus. Am Wochenende fand die erste der beiden diesjährigen Familienfreizeiten auf dem Annaberg in Haltern am See ihr Ende. Insgesamt zwölf Familien konnten sich in dieser Zeit endlich einmal wieder so richtig erholen.

 

Am 2. Juli ging es los: Unter dem Motto „Haltern im All – Galaktische Ferienfreizeit“ tauchten die rund 45 Teilnehmer*innen ein in zwei Wochen voller Ruhe und Entspannung – aber auch voller toller pädagogischer und unterhaltsamer gemeinsamer Aktivitäten und Unternehmungen. Dabei kann das KönzgenHaus die Familienfreizeiten in diesem Jahr genauso günstig anbieten wie in den Jahren zuvor. Ermöglicht wurde das durch eine entsprechende Förderung durch die Nikolaus-Groß-Stiftung der KAB im Bistum Münster.


Unbeschwerte Ferien in herausfordernden Zeiten

 

Das Ferienangebot im KönzgenHaus richtet sich an die ganze Familie. Birgit Laubrock, pädagogische Mitarbeiterin im KönzgenHaus und Mitorganisatorin des Erholungsurlaubs für Familien betont, wie wichtig diese Auszeit für die meisten der teilnehmenden Familien ist. „Die vergangenen Jahre waren für uns alle herausfordernd und belastend – erst wegen der massiven Beschränkungen durch die Corona-Pandemie, dann mit dem Ausbruch des Kriegs in der Ukraine und ganz aktuell zusätzlich durch die zunehmenden Ängste, Sorgen und finanziellen Nöte aufgrund der steigenden Preise in jedem Lebensbereich. Gerade diejenigen, die sich schon im Normalfall keinen Urlaub leisten können, haben eine entspannte Auszeit vom Alltag dringend nötig. Umso wichtiger ist es uns, für diese Familien auch in diesem Jahr wieder ein kostengünstiges Ferienprogramm anbieten zu können.“


Ankerpunkt und Auszeit auf dem Annaberg

 

So konnten beispielsweise alleinerziehende Mütter, die im Alltag zwei Jobs parallel stemmen müssen, hier in den vergangenen zwei Wochen endlich einmal die Beine hochlegen und wirklich abschalten, erzählt Laubrock weiter. Die Kinder hatten mit den zwei Teamleiter*innen und sechs Betreuer*innen währenddessen eine grandiose Zeit, vollgepackt mit gemeinsamen Aktivitäten, pädagogischen, sportlichen und kreativen Freizeitangeboten. Daneben standen natürlich auch gemeinsame Familien-Erlebnisse und Ausflüge auf dem Plan. Kein Wunder, dass viele der teilnehmenden Familien bereits mehrfach an der geförderten Ferienfreizeit teilgenommen haben.


Entlastung und Erleichterung

 

„Viele der Teilnehmer*innen konnten hier endlich einmal richtig durchschnaufen“, freut sich Birgit Laubrock. Das sei gerade mit Blick auf den kommenden Herbst sehr wichtig: „Die Sorge um wieder steigende Corona-Inzidenzen und die sehr angespannte Situation um die Energieversorgung sei insbesondere in den strukturell schwächeren Familien bereits jetzt ein großes Thema. Umso schöner war es mitzuerleben, wie die alltäglichen Sorgen hier für alle wirklich einmal kurz in den Hintergrund gerückt sind. Ich glaube und wünsche mir sehr, dass das Auffüllen der Energie-Tanks zumindest für ein wenig Entlastung gesorgt hat.“

 

Rund eine Woche ist es jetzt ein wenig ruhiger im KönzgenHaus; dann startet am 23.Juli die zweite Ferienfreizeit für weitere 26 Familien.

 

Weitere Infos zu Kosten und Zuschussmöglichkeiten sowie zur Anmeldung für das kommende Jahr gibt es auf Nachfrage über die Telefonnummer 02364 / 105-0 oder per E-Mail: info@koenzgenhaus.de.

 

Die Freizeiten sind gefördert durch die Nikolaus-Groß-Stiftung.